Europa ist das westliche Fünftel der eurasischen Landmasse. Obwohl Europa geografisch gesehen ein Subkontinent ist, der mit Asien zusammen einen Kontinent bildet, wird es historisch und kulturell begründet meist als eigenständiger Kontinent betrachtet. Dies verweist darauf, dass sich der Begriff 'Europa' nicht in der geografischen Definition erschöpft, sondern sich auch auf historische, kulturelle, politische, wirtschaftliche, rechtliche und ideelle Aspekte bezieht.
Im 19. Jahrhundert war Europa durch die in England beginnende und auf den ganzen Kontinent übergreifende Industrielle Revolution konkurrenzlos die führende Wirtschaftskraft. Später brachten verschiedene internationale Einrichtungen und Organisationen, wie die EFTA (Europäische Freihandelszone) und die Europäische Gemeinschaft -der heutigen EU- einen Wachstumsschub, der in vielen Teilen Europas bis in die 70er und teilweise in die 80er anhielt. Die Versorgung der Bevölkerung Europas konnte durch die Verringerung von Handelsbeschränkungen ebenfalls weiter ausgebaut werden. Momentan erlebt Osteuropa einen Wirtschaftsboom, und schließt zu den Westeuropäischen Staaten auf. Besonders hoch ist das Wachstum in den EU-Staaten Lettland, Estland, Litauen und der Slowakei, die teilweise schneller als die Wirtschaft Chinas wachsen.
Seit dem 1. Januar 1999 gilt in 12 Staaten der EU der Maastricht-Vertrag, mit dem diese Länder eine Währungsunion bilden und somit ihre jeweiligen Landeswährungen abschafften und am 01. Januar 2002 den Euro als einziges gesetzliches Zahlungsmittel einführten. Am 1. Januar 2007 trat auch Slowenien der Währungsunion bei.
Heute ist Europa ein wohlhabender Kontinent mit großen Industriemetropolen, gewinnbringender Landwirtschaft und einem boomenden Dienstleistungssektor. Die Industrie und die Dienstleistung konzentriert sich vor allem auf die Ballungsgebiete. In den meisten Staaten Europas ist das Problem nicht mehr der Mangel an Nahrungsmitteln, sondern die Überproduktion und die Fettleibigkeit. Ausfuhrgüter sind vor allem Maschinen, Stahl, Computerbedarf und Autos. Einfuhrgüter sind unter anderem Kakao, Tee, Kautschuk, Erdöl, Erdgas und Erze. Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie (Europa)
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